Analyse von WordPress mit GoogleAnalytics, Piwik und Co.

Wozu braucht man eine Analyse der eigenen WordPress-Seite?

Etwas über die Benutzer Ihrer Website zu erfahren kann eine entscheidende Hilfe bei der Gestaltung der Webseite sein und verkaufsfördernd auf einer Shop-Seite wirken. Wir stellen Ihnen Analyse Plugins vor, die Ihnen helfen Benutzer-Daten zu sammeln und aufschlussreiche Reportings zu liefern.

Das Plugin sollte Ihnen sagen können woher Ihre Benutzer kommen, welche Seiten sie am Häufigsten besuchen, wie lange sie auf Ihrer Seite verweilen, welche Links und Bilder sie anklicken und vieles mehr…

Beachten Sie beim Einsatz der Analyse Tools auch den rechtlichen Aspekt. Mehr hierzu finden sie unter Datenschutz im Internet.

 


1. Google Analytics

Google Analytics ist das meistgenutzte Analyse Tool auf WordPress. Es steht kostenlos zur Verfügung und ist einfach zu installieren.

Wie installiert man Google Analytics auf WordPress?

Vorraussetzung ist, dass man über ein Google Konto und einem verbundenen Google Analytics Account verfügt, der den «Tracking-Code» generiert. Falls Sie noch kein Google Konto haben erfahren Sie in diesem Video wie Sie eines anlegen können: http://youtu.be/hKTraGWEZ_4

Es gibt 3 Wege den Google Analytics Tracking-Code in WordPress zu installieren.
Den Code direkt im Header einfügen, die functions.php, und Plugins.

a) Die Plugin Methode

Es gibt viele Möglichkeiten Google Analytics zu implementieren. Hier eine Auswahl an empfehlenswerten Plugins.

Google Analytics for WordPress

monsterinsideFügt Google Analytics Code in alle Seiten und Artikel automatisch ein. Das Plugin ist auch deshalb besonders empfehlenswert, weil es in Google Analytics auch Outbound-Links trackt (wie oft wurde auf Links geklickt, die zu anderen Website verweisen) und Downloads (z.B. von PDFs) ausgewiesen werden, was sonst nur durch Änderung des Tracking Codes möglich ist. Google Analytics by Monsterinside bietet auch eine kostenpflichtige Pro Version.

 

Google Analytics Dashboard for WP

analytics-dashboardDas Plugin zeigt Google Analytics Reports im Dashboard. So können Sie perfekt nachvollziehen und analysieren, wie die Besucherströme auf Ihrer Webseite verlaufen. Mit der Aktivierung wird der Tracking-Code automatisch implemetiert.

 

 

Google Analyticator

analyticatorDas Plugin bindet nicht nur automatisch den Google Analytics Code in jede Seite ein, sondern es bietet auch diverse Ausgabe-Möglichkeiten für die Statistiken. Damit haben Sie einen schnellen Überblick über die Besucherzahlen.

 

 

b) Tracking Code direkt einfügen

Fügen Sie den Tracking Code, den Sie auf der Google Analytics Seite kopiert haben, in die header.php Datei Ihres Themes direkt nach dem <body> tag ein.

 

c) Functions.php Methode

Fügen Sie den folgenden Code in die  functions.php Datei Ihres Themes ein. Vergessen Sie nicht Ihren Google Analytics Code an der angegebenen Stelle einzusetzen. Wir empfehlen für Anfänger vorher den  Beginner’s Guide to Pasting Snippets from the Web anzuschauen.

<?php
add_action('wp_footer', 'add_googleanalytics');
function add_googleanalytics() { ?>
// Paste your Google Analytics code here
<?php } ?>

 

Wenn Sie Google Analytics installiert haben werden ca 12-24 Stunden benötigt um eine erste Analyse der Besucherzahlen anzuzeigen.

 


2. Piwik

Analyse mit wp-piwikPiwik ist eine Open-Source-Alternative zu Google Analytics. Der Umfang der Analysemöglichkeiten steht dem von Google Analytics in fast nichts nach. Die Software wird auf dem eigenen Server installiert . Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist das ein maßgeblicher Vorteil, denn der Website-Betreiber hat die 100%-ige Hoheit über die Daten. Das Wp-Piwik Plugin, implementiert den Tracking-Code und zeigt die Besucherstatistiken in WordPress Dashboard an.

Installation der Piwik Webanalyse-Software

Die Installation der Software ist ähnlich einfach wie die Installation eines WordPress-Blogs.

Laden Sie aktuellste Version der Software von der Piwik-Website herunter, entpacken Sie die ZIP-Datei und laden Sie die Dateien über FTP in das gewünschte Verzeichnis auf dem eigenen Server oder einer Subdomain. Haben Sie SSH access auf Ihren Server geht die Installation schneller:
run wget https://builds.piwik.org/piwik.zip && unzip piwik.zip

Als nächsten Schritt legen Sie eine Datenbank an.

Jetzt können sie in Ihrem Browser zum entsprechenden Verzeichnis navigieren und mit dem Installationsassistenten starten. Der Assistent enthält die üblichen Schritte wie Erfassung des Datenbankzugangs und Anlegen eines Administrator-Kontos. Während der Installation kann auch gleich eine Website eingetragen werden, die künftig mit Piwik analysiert werden soll. Weitere Websites können später im Bereich „Alle Webseiten“ hinzugefügt werden.

Piwik erstellt einen Codeschnipsel, den man in den Header der Website (Template header.php im eigenen Theme) einfügt.

Installation des WordPress-Plugins WP-Piwik

Komfortabler ist die Verwendung des WordPress-Plugins WP-Piwik. Das Plugin fügt den Code an der entsprechenden Stelle ein und lässt sich so konfigurieren, dass z.B. eingeloggte Benutzer nicht mit analysiert werden. Darüber hinaus hat man direkt im WordPress-Backend Zugriff auf die Analyse der Statistiken.

 


3. JetPack by WordPress.com


Analyse mit jetpack33 Funktionen beherbergt das Plugin mittlerweile (z.B.:Traffic Steigerung, Zugriffsrechte regeln, Bilder Beschleunigung…). Um diese nutzen zu können, muss das Plugin erstmal mit einem WordPress.com Account verbunden werden. Unter der unglaublichen Funktionsvielfalt von Jetpack findet sich auch ein Analyse-tool, das die wichtigsten Benutzerdaten sammelt und in einfacher Weise darstellt.

 


Fazit

WordPress bietet wie immer unzählige Plugins eine Analyse der Benutzerdaten machen zu können. Die kleine Übersicht soll Ihnen eine Entscheidungshilfe bieten. Google Analytics ist sehr umfangreich und detailliert, daher auch nicht ganz einfach in der Auswertung der Daten. Die vorgestellten Plugins erleichtern die Anwendung ein wenig. Piwik eignet sich gut für WordPress Nutzer denen Datenschutz ein Anliegen ist. Wir selbst nutzen Jetpack um das Verhalten unserer Kunden zu dokumentieren, ein Allrounder Plugin mit vielen weiteren Funktionen.

 

Weiterführende Informationen:
Datenschutz im Internet
Webstatistik: Unterschiede zwischen Logdateianalyse und Datenverkehrsanalyse

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